EINE SICHERE SCHLAFUMGEBUNG FÜR DEIN BABY

Die Schlafumgebung ist wichtig für einen guten Schlaf. Erfahre hier, wie Du eine gesunde, angenehme und vor allem sichere Schlafumgebung für Dein Kind schaffst.

Was die Ausstattung des Schlafplatzes betrifft, gilt: Je weniger desto besser. Beachte diese wichtigen Punkte:

In den ersten zwölf Lebensmonaten benötigt dein Baby überhaupt kein Kissen und es sollte aus Sicherheitsgründen darauf verzichtet werden; später kannst du ihm ein ganz flaches Kissen ins Bettchen legen, in das sein Kopf nicht einsinken kann. So vermeidest du, dass es zu Überwärmung oder zu einem gefährlichen Atemrückstau kommen kann (das Baby atmet seine eigene Atemluft wieder ein).

Statt einer Zudecke empfiehlt sich ein Schlafsack. So entsteht gar nicht erst die Gefahr, dass das Baby unter die Decke rutscht. Außerdem kann sich das Kind in der Nacht nicht freistrampeln. Beim Schlafsack solltest du darauf achten, dass der Halsumfang nicht größer ist als der Kopf des Kindes, damit es nicht hineinrutschen kann. Die richtige Länge des Schlafsacks berechnet sich aus der Körpergröße minus der Kopfhöhe des Kindes plus zehn bis 15 cm zum Wachsen und Strampeln. Der Schlafsack sollte vor allem nicht zu breit sein, damit sich das Kind nicht darin verwickelt.

Auch wenn man es seinem Baby gerne so kuschelig wie möglich machen möchte: Nestchen und Schaffelle haben im Babybett nichts zu suchen. Sie können zu Überwärmung oder einem gefährlichen Atemrückstau führen. Auch Heizkissen und Wärmflaschen gehören nicht ins Babybett. Neben der Gefahr der Überwärmung können sie auch lebensbedrohliche Verbrühungen verursachen.

Nicht zu dick angezogen – so schläft es sich am besten

Säuglinge mögen es lieber etwas kühler und laufen schnell Gefahr, sich zu überwärmen. Zieh deinem Kind deshalb grundsätzlich nicht zu viel oder zu dicke Kleidung an!
Beim Schlafen genügt eine Windel, Unterwäsche und ein Schlafanzug; im Sommer sogar weniger. Auch wenn das Kind krank ist und Fieber hat, genügt im Bett eher weniger Kleidung – niemals mehr.

Zieh deinem Kind zu Hause und vor allem im Bett niemals ein Mützchen auf. Denn wenn ihm zu warm ist, gibt es über den Kopf die überschüssige Wärme ab.

Ob es deinem Kind zu warm oder zu kalt ist, prüfst du am besten im Nacken des Kindes. Solltest du feststellen, dass deinem Baby zu warm ist, zögere nicht, auch das schlafende Kind umzuziehen.

Händchen und Füßchen sind bei Babys übrigens oft kühl, ohne dass es ihnen insgesamt zu kalt wäre. Das ist völlig normal.
Außerdem kannst du sicher sein, dass sich dein Kind lautstark beschwert, wenn ihm zu kalt ist. Ist ihm hingegen zu warm, schläft es in der Regel einfach weiter.

Eigenes Babybett im Schlafzimmer der Eltern für die ersten Monte

In den ersten Wochen kann ein Säugling ohne weiteres im Stubenwagen oder einer Wiege schlafen. Allerdings sollte man auf „Nestchen“ im Stubenwagen, der Wiege und dem Babybett grundsätzlich verzichten. Rutscht ein Baby mit dem Kopf gegen das „Nestchen“, kann es zur Bedeckung des Kopfes kommen. Eine Überwärmung könnte die Folge sein. Dreht das Kind sein kleines Gesicht gegen das „Nestchen“, könnte das zusätzlich noch zu einer Rückatmung führen.

In langen Himmeln und Moskitonetzen können sich neugierige Kinder verwickeln. Kurze Himmel, die nur bis auf die Stäbe rei- chen, behindern die Luftzirkulation nicht.

Stell das Babybett in jedem Fall so auf, dass das Kind nicht an Lampen, Steckdosen, Stromkabel oder Bilderrahmen kommt. Achte darauf, dass es nicht am Heizkörper oder in der direkten Sonne steht. Dein Kind sollte auch keiner Zugluft ausgesetzt sein – insbesondere nicht am Kopf.

Achte auf eine rauchfreie Umgebung – nachts ebenso wie tagsüber! Dein Kind sollte auf gar keinen Fall in einem Raum schlafen, in dem auch geraucht wird.

Die richtige Raumtemperatur zum Schlafen liegt bei 16° bis 18° Celsius. Wichtig ist außerdem, das Zimmer, in dem das Kind schläft, regelmäßig für wenige Minuten bei geöffnetem Fenster zu lüften (kein Dauerlüften bei gekipptem Fenster).

Hast du Fragen dazu oder allgemeine Fragen zu dem Thema Schlaf und Kleinkinder, dann kontaktiere mich gerne:

info@thesleepingbabyproject.com

 

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